1947 in Barcelona geboren, lebt und arbeitet auch dort. Er hat neben Romanen, Erzählungen und Essays auch Drehbücher verfasst.
Viele Jahre lang hat er den Beruf des Schriftstellers mit dem des Lehrers kombiniert. Als Drehbuchautor hat er sowohl für das
Fernsehen als auch für die Filmindustrie gearbeitet.
[weiterlesen]
Jaume Cabré ist ein Meister der Dramatik: In seinem postmodernen Roman Die Stimmen des Flusses wechseln die Szenen wie im Film in raschem Schnitt, die Stimmen der Protagonisten lösen einander ab, und das ungeheuerliche Geschehen erschließt sich dem Leser, als wäre er selbst dabei. Er liest die bewegende Geschichte von kleinlicher Bosheit und heimlicher Größe, von mörderischem Hass, von Liebe und Verrat sowie davon, wie die Mächtigen die Geschichte schreiben.
Cabrés 2007 in Deutschland erschienener Roman „Die Stimmen des Flusses“ wurde aus dem Katalanischen nicht nur ins Deutsche übersetzt und bei uns ein Bestseller. Dieser Erfolg erschien uns auf den ersten Blick verwunderlich, entspricht doch das Thema – der spanische Bürgerkrieg - nicht dem derzeitigen mainstream der Bestenliste. Und auch der Hauptschauplatz der Handlung, ein kleines Pyrenäendorf, gehört nicht zu den angesagten locations der Literatur. Was ist dennoch an dem Buch so faszinierend, dass es ein internationales Lesepublikum fesselt? Zunächst überrascht einen die Geschichte des Buchs immer wieder durch ihre unerwarteten Wendungen. Das wird unterstützt durch die Zeitsprünge, die das Geschehen des Bürgerkrieges montageartig mit der heutigen Zeit verbindet und dabei auch die vergangenen Jahrzehnte einbezieht. Dabei entstehen psychische, politische, historische Muster, die auch heute noch eine Bedeutung für uns haben. In dem Interview, das wir mit Jaume Cabré im Vorfeld führten, erzählte er uns von der Angst vor dem faschistischen System, die seine Kindheit durchtränkte. In unserem literarischen Raum wollen wir die Themen des Buches sichtbar, die Stimmen des Flusses hörbar und die Zeitebenen erfahrbar machen. Besonders freuen wir uns darauf, dass Jaume Cabré seinen Besuch bei ART SPECIAL: angekündigt hat! Er wird am Sonntag, den 25. April um 14 h am Hansa-Gymnasium aus seinem Buch vorlesen (für die Übersetzung wird gesorgt) und anschließend dem Publikum Rede und Antwort stehen.
[zum Konzept]
Jaume Cabré ist ein Meister der Dramatik: In seinem postmodernen Roman Die Stimmen des Flusses wechseln die Szenen wie im Film in raschem Schnitt, die Stimmen der Protagonisten lösen einander ab, und das ungeheuerliche Geschehen erschließt sich dem Leser, als wäre er selbst dabei. Er liest die bewegende Geschichte von kleinlicher Bosheit und heimlicher Größe, von mörderischem Hass, von Liebe und Verrat sowie davon, wie die Mächtigen die Geschichte schreiben.
Die Stimmen des Flusses
Cabrés 2007 in Deutschland erschienener Roman „Die Stimmen des Flusses“ wurde aus dem Katalanischen nicht nur ins Deutsche übersetzt und bei uns ein Bestseller. Dieser Erfolg erschien uns auf den ersten Blick verwunderlich, entspricht doch das Thema – der spanische Bürgerkrieg - nicht dem derzeitigen mainstream der Bestenliste. Und auch der Hauptschauplatz der Handlung, ein kleines Pyrenäendorf, gehört nicht zu den angesagten locations der Literatur. Was ist dennoch an dem Buch so faszinierend, dass es ein internationales Lesepublikum fesselt? Zunächst überrascht einen die Geschichte des Buchs immer wieder durch ihre unerwarteten Wendungen. Das wird unterstützt durch die Zeitsprünge, die das Geschehen des Bürgerkrieges montageartig mit der heutigen Zeit verbindet und dabei auch die vergangenen Jahrzehnte einbezieht. Dabei entstehen psychische, politische, historische Muster, die auch heute noch eine Bedeutung für uns haben. In dem Interview, das wir mit Jaume Cabré im Vorfeld führten, erzählte er uns von der Angst vor dem faschistischen System, die seine Kindheit durchtränkte. In unserem literarischen Raum wollen wir die Themen des Buches sichtbar, die Stimmen des Flusses hörbar und die Zeitebenen erfahrbar machen. Besonders freuen wir uns darauf, dass Jaume Cabré seinen Besuch bei ART SPECIAL: angekündigt hat! Er wird am Sonntag, den 25. April um 14 h am Hansa-Gymnasium aus seinem Buch vorlesen (für die Übersetzung wird gesorgt) und anschließend dem Publikum Rede und Antwort stehen.
Text und Paten: Lilly Boes, Meral Karrasch, Fabian Stein
Florian Cieslik macht Lyrock, Lyrik die rockt.
Er bewegt sich pointiert zwischen Lyrik und Prosa.
Bei Lyrock-Abenden werden seine Perfomances musikalisch untermalt.
Seit 2006 nimmt er sehr erfolgreich an Poetry Slams im deutschsprachigen Raum teil, u.a. am German International Poetry Slam 2007 in Berlin,
beim WDR Poetry Slam und der "Slam Tour mit Kuttner" für Sat 1. Bei den deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften 2008 in Zürich stand
er im Finale und wurde Fünfter.
[weiterlesen] Zu seinen Veröffentlichungen zählen: "Dynamit in der Schublade", "Über den Tellerand" und Diverses in der "Junge Lyrik" - Reihe. Florian Cieslik organisiert die monatliche Kölner Lesereihe "basspoem" im Raketenclub und ist Organisator Poetry Slams „Reim in Flammen“. Die WELT KOMPAKT bescheinigt ihm „frische lyrische Texte“ und „viel Humor“. 2010 ist er in die klassische Lyriksammlung „Gedichte zur Weihnacht“ des Reclamverlages aufgenommen worden, in der er nun neben Rilke, Schiller, und Busch stehen darf.
Das Poetry Slam - Projekt des Künstlers Florian Cieslik ist als Workshop geplant, in dem die Teilnehmer eigene Texte schreiben sowie diese präsentieren, um durch die Anerkennung ihrer Leistungen Selbstbewusstsein zu gewinnen.
Florian Cieslik sagt dazu: „Beim Poetry Slam handelt es sich um eine in den letzen Jahren immer beliebter gewordene Art des Schreibwettbewerbs, bei denen verschiedene Slammer eigene Texte auf einer Bühne vortragen. Nach den Vorträgen kürt das Publikum in einer freundlichen Abstimmung den besten Slammer.“
In dem von Florian Cieslik geleiteten Workshop bereiten Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Gereonswall sowie Jugendliche, die die Nachmittagsbetreuungen des Towers und den Klingelpützpark besuchen, ihren eigenen Poetry-Slam-Wettbewerb mit selbst geschriebenen Texten vor und tragen diese während der ART SPECIAL: Präsentationstage auf verschiedenen Bühnen vor. Die vier Workshops sind in etwa dreistündigen Einheiten geplant, in denen die Schülerinnen und Schüler angeleitet von Florian Cieslik kreatives Schreiben üben, anschließend mit der Unterstützung des Künstlers eigene Text verfassen, sowie die Präsentation üben. Damit sich das Projekt nicht nur auf die Präsentation an den verschiedenen Einrichtungen beschränkt, sondern in Erinnerung bleibt, sollen „Wortsteine“ an allen Orten von ART SPECIAL: aufgestellt werden. Bei den „Wortsteinen“ wird es sich um eine Art Kiste aus massivem Material handeln, die alle Einrichtungen individuell gestalten können. Sowohl Florian Cieslik als auch die Beteiligten freuen sich auf ein interessantes Projekt mit sicherlich schönem Ergebnis.
[zum Konzept]
[weiterlesen] Zu seinen Veröffentlichungen zählen: "Dynamit in der Schublade", "Über den Tellerand" und Diverses in der "Junge Lyrik" - Reihe. Florian Cieslik organisiert die monatliche Kölner Lesereihe "basspoem" im Raketenclub und ist Organisator Poetry Slams „Reim in Flammen“. Die WELT KOMPAKT bescheinigt ihm „frische lyrische Texte“ und „viel Humor“. 2010 ist er in die klassische Lyriksammlung „Gedichte zur Weihnacht“ des Reclamverlages aufgenommen worden, in der er nun neben Rilke, Schiller, und Busch stehen darf.
Poetry Slam und Wortsteine
Das Poetry Slam - Projekt des Künstlers Florian Cieslik ist als Workshop geplant, in dem die Teilnehmer eigene Texte schreiben sowie diese präsentieren, um durch die Anerkennung ihrer Leistungen Selbstbewusstsein zu gewinnen.
Florian Cieslik sagt dazu: „Beim Poetry Slam handelt es sich um eine in den letzen Jahren immer beliebter gewordene Art des Schreibwettbewerbs, bei denen verschiedene Slammer eigene Texte auf einer Bühne vortragen. Nach den Vorträgen kürt das Publikum in einer freundlichen Abstimmung den besten Slammer.“
In dem von Florian Cieslik geleiteten Workshop bereiten Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Gereonswall sowie Jugendliche, die die Nachmittagsbetreuungen des Towers und den Klingelpützpark besuchen, ihren eigenen Poetry-Slam-Wettbewerb mit selbst geschriebenen Texten vor und tragen diese während der ART SPECIAL: Präsentationstage auf verschiedenen Bühnen vor. Die vier Workshops sind in etwa dreistündigen Einheiten geplant, in denen die Schülerinnen und Schüler angeleitet von Florian Cieslik kreatives Schreiben üben, anschließend mit der Unterstützung des Künstlers eigene Text verfassen, sowie die Präsentation üben. Damit sich das Projekt nicht nur auf die Präsentation an den verschiedenen Einrichtungen beschränkt, sondern in Erinnerung bleibt, sollen „Wortsteine“ an allen Orten von ART SPECIAL: aufgestellt werden. Bei den „Wortsteinen“ wird es sich um eine Art Kiste aus massivem Material handeln, die alle Einrichtungen individuell gestalten können. Sowohl Florian Cieslik als auch die Beteiligten freuen sich auf ein interessantes Projekt mit sicherlich schönem Ergebnis.
Text und Paten: Ricarda Becher, Thea Uhlich
Kathrin Röggla (*1971, Salzburg) lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa – zuletzt erschien „die alarmbereiten“ (2010) sowie „tokio, rückwärtstagebuch“, (2009)
und „wir schlafen nicht“, (2004) - verfasst Essays ("gespensterarbeit, krisenmanagement und weltmarktfiktion", 2009), und produziert Radioarbeiten - Hörspiele,
akustische Installationen und Netzradio (bis 2001) - Seit 2002 verfasst sie auch Theatertexte, zuletzt »die beteiligten« (UA Düsseldorf, 2009) und »worst case«
(UA Freiburg, 2008).
[weiterlesen]
Zahlreiche Reisen führten sie nach Osteuropa, Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, die USA, den Jemen und Japan. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u.a. mit dem Italo-Svevo-Preis (2001), dem Preis der SWR-Bestenliste (2004), dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2005) und dem Anton-Wildgans-Preis (2008) ausgezeichnet.
Angelehnt an Kathrin Rögglas literarische Herangehensweise entwickeln und realisieren SchülerInnen des Hansa- und des Abendgymnasiums gemeinsam Interviews zum Thema Krise. Hierbei kreisen ihre Fragen sowohl um die persönliche als auch um die wirtschaftlich-politische Krise. Geplant ist es die Interviewergebnisse zu vertonen und in einer Multi-Media-Installation im Abendgymnasium auszustellen.
Die Interviews bieten den engagierten SchülerInnen beider Schulen eine Erweiterung ihres Erfahrungshorizontes, da sie mit Menschengruppen in Kontakt kommen, die sie sonst nie gesprochen hätten. So wie im Fall des Gesprächs mit einer Schülerin aus der JVA, die von den Lehrern des Abendgymnasiums unterrichtet wird und ihr Abitur nachholt. Auf die Frage, was Krise für sie bedeutet, gab sie eine sehr persönliche Antwort und sagte, dass sie die Drogenabhängigkeit sehr unterschätzt habe und auch heute noch glaubt, jederzeit wieder rückfällig werden zu können. Ihr Ziel für die Zukunft ist es jedoch ein Studium zu absolvieren. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein geregeltes Leben mit einem guten Beruf und einer Familie führen zu können. Wir bedanken uns für ihre Kooperation an dem künstlerischen Projekt und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.
[zum Konzept]
Zahlreiche Reisen führten sie nach Osteuropa, Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, die USA, den Jemen und Japan. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u.a. mit dem Italo-Svevo-Preis (2001), dem Preis der SWR-Bestenliste (2004), dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2005) und dem Anton-Wildgans-Preis (2008) ausgezeichnet.
Krise – ein literarischer HörRaum
Angelehnt an Kathrin Rögglas literarische Herangehensweise entwickeln und realisieren SchülerInnen des Hansa- und des Abendgymnasiums gemeinsam Interviews zum Thema Krise. Hierbei kreisen ihre Fragen sowohl um die persönliche als auch um die wirtschaftlich-politische Krise. Geplant ist es die Interviewergebnisse zu vertonen und in einer Multi-Media-Installation im Abendgymnasium auszustellen.
Die Interviews bieten den engagierten SchülerInnen beider Schulen eine Erweiterung ihres Erfahrungshorizontes, da sie mit Menschengruppen in Kontakt kommen, die sie sonst nie gesprochen hätten. So wie im Fall des Gesprächs mit einer Schülerin aus der JVA, die von den Lehrern des Abendgymnasiums unterrichtet wird und ihr Abitur nachholt. Auf die Frage, was Krise für sie bedeutet, gab sie eine sehr persönliche Antwort und sagte, dass sie die Drogenabhängigkeit sehr unterschätzt habe und auch heute noch glaubt, jederzeit wieder rückfällig werden zu können. Ihr Ziel für die Zukunft ist es jedoch ein Studium zu absolvieren. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein geregeltes Leben mit einem guten Beruf und einer Familie führen zu können. Wir bedanken uns für ihre Kooperation an dem künstlerischen Projekt und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.
Text und Paten: Göksel Yilmaz, Sabra Bagherzadeh, Deniz Bahar Muti, Sonja Wilhelm, Orhan Araol
Tuckermann, Anja (Grundschule)
Anja Tuckermann, geb. 1961, wuchs in Berlin auf, wo sie heute noch lebt.
Sie engagierte sich in der feministischen Mädchenarbeit, gründete einen Treffpunkt für Mädchen und eine Zeitschrift.
Ihr erster Roman MOOSKOPF erschien 1988. Von 1988 - 92 war sie Redakteurin beim RIAS-Kinderfunk, bis 1997 freiberuflich für die Redaktion tätig.
Seit 1993 leitet sie Schreibwerkstätten und Seminare für Prosa und Theater. Sie schreibt Romane (u.a. Muscha, Die Haut retten),
Erzählungen und Theaterstücke und arbeitet mit Musikern und Bildenden Künstlern zusammen. [weiterlesen] Für ihre Bücher und Theaterstücke erhielt sie mehrfach Preise und Stipendien. Zuletzt wurde in Ankara ihr Theaterstück "Kazandik – Wir haben gewonnen" uraufgeführt, erschienen der Roman "Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war" und das Sachbuch "Heimat ist da, wo man verstanden wird – Junge VietnamesInnen in Deutschland".
Für "Denk nicht wir bleiben hier – Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner" erhielt sie 2006 den Deutschen Jugendliteraturpreis, für "Mano" 2009 den Friedrich-Gerstäcker-Preis.
Fische Piraten Oma Opa Onkel Tante ich - Ein literarischer HörRaum
Wir lasen einige Stunden im Februar den Kindern von der GGS Gereonswall die Bücher von Anja Tuckermann Suche Oma und Ein Buch für Yunus vor, während sie nebenher zeichneten und malten. Im März kam die Schriftstellerin für zwei Tage nach Köln und arbeitete mit den Schülern weiter. Am ersten Tag ließ sie die Kinder frei nach ihrer Fantasie Texte verfassen. Am darauf folgenden Tag durften sie ihre Texte aufnehmen lassen. Nach den Umrissen der Kinder werden Silhouetten ausgesägt und anschließend von ihnen bemalt. Dabei können die Kinder entscheiden, wie sie sich präsentieren wollen. Die Zusammenarbeit mit den Kindern gefiel uns sehr, denn sie waren mit Begeisterung und Engagement bei der Sache und freuten sich, Neues zu entdecken. Ziel ist es, einen Raum zu gestalten, in dem Klang, die Kinderzeichnungen, die Malerei und Literatur zusammengebracht werden. Anja Tuckermann hat sich dafür einen Raum in der Schule ausgesucht, der komplett leer geräumt ist, damit keine alltägliche Schulatmosphäre entstehen kann. Wir alle freuen uns auf ein interessantes und schönes Ergebnis.
Text und Paten: Theresa Scholten, Vera Kleinen
Das Schreiben Zehs dreht sich um den Antagonismus von Chaos und Ordnung; sie fragt, ob und wie sich Sinn und Moral neu aufbauen lassen, wenn tradierte Werte bedeutungslos wurden.
Wiederkehrende Motive sind die Fragen des Verlorengehens des Zusammenhalts und der tragenden Normen und die Lebenswelt in einer Gesellschaft der Individualisierung und Globalisierung,
in der keine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft einer Weltgemeinschaft mehr erkennbar wird.
[weiterlesen]
Literarisches Schreiben sei, so Zeh, im Zeitpunkt des Entstehens der Texte ausschließlich Kommunikation mit sich selbst. Literaturtheoretisch sieht sich die Autorin im Einklang mit der „Mode“, nicht als Anhängerin „intentionale[n] Schreiben[s] mit Hinblick auf eine bestimmte Botschaft“, sondern gibt auf die „berühmte Frage“, die man im Deutschunterricht immer noch stelle – „Was will uns der Autor damit sagen?“ – die Antwort „Gar nichts!“ Zugleich geht die Autorin indes davon aus, dass man Geschichten nicht schreibe, weil „irgend etwas gut funktioniert“, sondern immer nur über das, was „nicht klappt.“ Für sie sei „prägend“, dass sie den „Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit marginal“ finde. Zeh habe immer viel gelesen und sich als Kind „selbst als Romanfigur betrachtet“. Quelle: Wikipedia, zur Veröffentlichung weitergeleitet von Schöffling & Co., Verlagsbuchhandlung GmbH, Frankfurt
Spielkette - Fesseln - Atmosphäre - eisig - Kühlschrank - Ein Spiel von Zeit und Raum, Gegenwart und Zukunft - Gefangen in der Eiszeit - Leben Sie wohl Frau Holl -Der ‚weiße Raum’ - klare Linien Bezug: Corpus Delicti, ein Prozess (Juli Zeh) - klare Klänge - Bildvision – acht Akteure formen eine futuristische, künstliche Realität. Wir arbeiten im distanzierten Corpus Delicti- Stil, im direkten Kontakt ohne Raum und Gesicht, ohne Stimme und Zielvorgaben - Im Namen der Methode! Wir verunsichern, wir kontrollieren, wir kategorisieren. Sie verlieren Ihr Recht auf Freiheit, Ihr Recht auf Krankheit, Ihr Recht zu schweigen! Sie rauchen? Sie treiben keinen Sport? Sie trinken? Sie äußern sich unkontrolliert in der Öffentlichkeit? Und die Hygiene? - Ein Fall für die Methode, unsere Methode: Bitte begeben Sie sich in die Resozialisierungsanstalt. Bitte begeben Sie sich in die Resozialisierungsanstalt. Wir spielen gemeinsam, Juli Zeh und ihre acht Spielfiguren- Mia Holl, Moritz, Pollsche, Hutschneider, Driss, Rosentreter, Kramer, Sophie und die perfekte Geliebte. Ist das Spiel jetzt zu Ende? Santé!
[zum Konzept]
Literarisches Schreiben sei, so Zeh, im Zeitpunkt des Entstehens der Texte ausschließlich Kommunikation mit sich selbst. Literaturtheoretisch sieht sich die Autorin im Einklang mit der „Mode“, nicht als Anhängerin „intentionale[n] Schreiben[s] mit Hinblick auf eine bestimmte Botschaft“, sondern gibt auf die „berühmte Frage“, die man im Deutschunterricht immer noch stelle – „Was will uns der Autor damit sagen?“ – die Antwort „Gar nichts!“ Zugleich geht die Autorin indes davon aus, dass man Geschichten nicht schreibe, weil „irgend etwas gut funktioniert“, sondern immer nur über das, was „nicht klappt.“ Für sie sei „prägend“, dass sie den „Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit marginal“ finde. Zeh habe immer viel gelesen und sich als Kind „selbst als Romanfigur betrachtet“. Quelle: Wikipedia, zur Veröffentlichung weitergeleitet von Schöffling & Co., Verlagsbuchhandlung GmbH, Frankfurt
Literarischer Raum Irgendwann im 21. Jahrhundert
Spielkette - Fesseln - Atmosphäre - eisig - Kühlschrank - Ein Spiel von Zeit und Raum, Gegenwart und Zukunft - Gefangen in der Eiszeit - Leben Sie wohl Frau Holl -Der ‚weiße Raum’ - klare Linien Bezug: Corpus Delicti, ein Prozess (Juli Zeh) - klare Klänge - Bildvision – acht Akteure formen eine futuristische, künstliche Realität. Wir arbeiten im distanzierten Corpus Delicti- Stil, im direkten Kontakt ohne Raum und Gesicht, ohne Stimme und Zielvorgaben - Im Namen der Methode! Wir verunsichern, wir kontrollieren, wir kategorisieren. Sie verlieren Ihr Recht auf Freiheit, Ihr Recht auf Krankheit, Ihr Recht zu schweigen! Sie rauchen? Sie treiben keinen Sport? Sie trinken? Sie äußern sich unkontrolliert in der Öffentlichkeit? Und die Hygiene? - Ein Fall für die Methode, unsere Methode: Bitte begeben Sie sich in die Resozialisierungsanstalt. Bitte begeben Sie sich in die Resozialisierungsanstalt. Wir spielen gemeinsam, Juli Zeh und ihre acht Spielfiguren- Mia Holl, Moritz, Pollsche, Hutschneider, Driss, Rosentreter, Kramer, Sophie und die perfekte Geliebte. Ist das Spiel jetzt zu Ende? Santé!
Text und Paten: Johanna Baschke, Charlotte Benninghoven, Camilla Grüner, Hannah Jacoby, Leonina Koschützke, Hannah Middeldorf, Julia
Röttger, Walburga Schroer



