boris d hegenbart-matsui wurde 1969 in Berlin geboren, ist Komponist und Musiker elektroakustischer Musik und Klangkunst seit 1996 mit dem Projekt [#/TAU].
Seit der Veröffentlichung meiner ersten CD hikuioto – [1/TAU] 1997 verfolge ich verschiedenste Projekte: Klanginstallationen, elektroakustische Konzerte und Performances,
Soundscapes für Theaterstücke, Tanzperformances, experimentelles Video und Radiokunst. Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles, Solointerpreten und
Improvisationsmusikern.
[weiterlesen] Ich mag die folgenden Umschreibungen meiner Arbeit:
"hegenbart, dessen Collagen klingen in etwa wie eine Meditation an einer Straßenkreuzung mit einfallendem Heuschreckenschwarm" (taz)
"Eine Sensibilität die hegenbart auszeichnet ist ein wunderschönes, hauchfeines ambientes Fliessen, das seine lebenserhaltenden Impulse und eine gewisse Körnigkeit aus eingearbeiteten Umweltgeräuschen, weitgereisten Field Recordings und diversesten Stimmen zieht. [...] Musik, die sich selbst genügt. Eine Poesie des Lokalen, Alltäglichen, aber nie des Banalen."(spex)
Der Begriff „cliché“ kommt ursprünglich aus dem Bereich des Druckens und bezieht sich dabei auf einen Probeabzug beziehungsweise eine Druckform. boris d hegenbart-matsui begründet die Wahl seines Titels so: „Die Arbeitsweise von dem Projekt cliché nutzt ähnliche Methoden, wie sie in Druckverfahren verwendet werden. Es werden Videos als Vorlage verwendet, um davon im übertragenden Sinne akustische Abdrücke zu erstellen.“
Wir, Schüler vom Abend- und Hansa-Gymnasium, werden 30 Sekunden lange Video- und Klang-Schnipsel (Clips) sammeln, eigens aufgenommene oder bearbeitete Kurzvideos wie Klänge aus dem Internet. Die Videos dienen also als Basis beziehungsweise als Inspiration für das akustische Material. Es kann jede Art von Geräusch oder Musik aufgenommen werden. Man nimmt zum Beispiel ein Geräusch von zuhause auf und collagiert dieses mit den Video-Clips. Es gilt also zu den Clips Geräusche oder Musik zu finden. Aufnahmegeräte können von jedem ausgesucht werden beispielsweise Handys, Diktiergeräte oder i-Pods. Unsere Sammlungen werden über das Internet getauscht, auch können Freunde von uns, egal von woher auf der Welt, Klänge schicken. Hat man dies erstmal geschafft, muss nur noch überlegt werden, wie dieses Material bearbeitet wird, zuhause am Computer oder mithilfe des Künstlers, der uns auch beiseite stehen wird. Danach tauschen wir Ideen aus, wie eine spannende Klang- und Videoinstallation aussehen soll.
[zum Konzept]
[weiterlesen] Ich mag die folgenden Umschreibungen meiner Arbeit:
"hegenbart, dessen Collagen klingen in etwa wie eine Meditation an einer Straßenkreuzung mit einfallendem Heuschreckenschwarm" (taz)
"Eine Sensibilität die hegenbart auszeichnet ist ein wunderschönes, hauchfeines ambientes Fliessen, das seine lebenserhaltenden Impulse und eine gewisse Körnigkeit aus eingearbeiteten Umweltgeräuschen, weitgereisten Field Recordings und diversesten Stimmen zieht. [...] Musik, die sich selbst genügt. Eine Poesie des Lokalen, Alltäglichen, aber nie des Banalen."(spex)
cliché – eine Klang- und Videoinstallation
Der Begriff „cliché“ kommt ursprünglich aus dem Bereich des Druckens und bezieht sich dabei auf einen Probeabzug beziehungsweise eine Druckform. boris d hegenbart-matsui begründet die Wahl seines Titels so: „Die Arbeitsweise von dem Projekt cliché nutzt ähnliche Methoden, wie sie in Druckverfahren verwendet werden. Es werden Videos als Vorlage verwendet, um davon im übertragenden Sinne akustische Abdrücke zu erstellen.“
Wir, Schüler vom Abend- und Hansa-Gymnasium, werden 30 Sekunden lange Video- und Klang-Schnipsel (Clips) sammeln, eigens aufgenommene oder bearbeitete Kurzvideos wie Klänge aus dem Internet. Die Videos dienen also als Basis beziehungsweise als Inspiration für das akustische Material. Es kann jede Art von Geräusch oder Musik aufgenommen werden. Man nimmt zum Beispiel ein Geräusch von zuhause auf und collagiert dieses mit den Video-Clips. Es gilt also zu den Clips Geräusche oder Musik zu finden. Aufnahmegeräte können von jedem ausgesucht werden beispielsweise Handys, Diktiergeräte oder i-Pods. Unsere Sammlungen werden über das Internet getauscht, auch können Freunde von uns, egal von woher auf der Welt, Klänge schicken. Hat man dies erstmal geschafft, muss nur noch überlegt werden, wie dieses Material bearbeitet wird, zuhause am Computer oder mithilfe des Künstlers, der uns auch beiseite stehen wird. Danach tauschen wir Ideen aus, wie eine spannende Klang- und Videoinstallation aussehen soll.
Text und Paten: Sara Künzer und Lilith Bitzer
"Ich betrachte Kunst im Allgemeinen als Ausformung von Gedanken in unterschiedlichen Materialien. persönlich ziehe ich konzeptionelle Ansätze vor: mehr Gedanke, weniger Material."
Natürlich ist das eine alberne Situation. Zwei Gummihandschuhe hängen, jeder über einen Föhn gestülpt, schlaff herab. Gelegentlich springt einer der beiden Haartrockner an, um den Handschuh aufzublähen, der seinem Gegenüber dann die hohle Gummihand reicht.
[weiterlesen] hans w. koch hat sein slapstickhaftes Puppenspiel zudem mit einem kurzen Text versehen, wie um der Lächerlichkeit mit einem schicksalsschweren Philosophem entgegenzuwirken: "... an old story: the wind blows wherever it wants and whenever it wants. sometimes a meeting just happens." Die Klanginstallation rendez - vous (2000) ist in mehrfacher Hinsicht typisch für die Arbeiten des 1962 im schwäbischen Heidenheim an der Brenz geborenen Komponisten, Klang- und Performancekünstlers. Zum einen ist da jener schrullige, aber eben unausgesprochene und durchaus feine Humor, mit dem koch fast alle seine Arbeiten versieht. Man könnte nicht einmal sagen, was genau daran so lustig ist, dass Gummihandschuhe versuchen, einander die Hand zu geben, dass ein Stein in einer Mausefalle feststeckt (der nächste klang ist nur ein steinwurf entfernt, 2000) , dass eine romantische Ansichtskarte in einer alten Schreibmaschine steckt, als wäre es jemandem gelungen, den rosaroten Sonnenuntergang mit eisernen Typenhebeln zu malen (twilight-type, 2002). In diese Reihe gehört auch der kollektive Computerabsturz, den er mit seiner Software more&more ins Werk setzt und für den ihm das Ars Electronica Festival 2008 eine Auszeichnung verlieh.
Der Künstler hans w. koch bearbeitet ein Projekt, das sich mit verschiedenen Resonanzkörpern beschäftigt, welche von den Vibrationen eines Handys zum Klingen gebracht werden. In der Vorbereitungs-Zeit wird hans w. koch gemeinsam mit seinen Paten (Max Lohove & Anthony Bennett) in der Grundschule Gereonswall mit der 3.+ 4. Klasse arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler werden dann gemeinsam mit dem Künstler verschiedene Klangkörper suchen und ausprobieren, ob sie sich für das Projekt eignen. Mit Hilfe der gefundenen Klangkörper werden sie dann Skulpturen kreieren, welche verschiedene Geräusche und Töne von sich geben, wenn sie mit Hilfe eines Handys zum Schwingen gebracht werden. Die Handys werden auf Vibrationsalarm eingestellt sein (kein Klingelton mehr), so dass sie andere Objekte zum Klingen bringen können.
Daraus wird eine Installation entwickelt, welche auf dem Prinzip basiert, dass die Klangerzeuger in verschiedenen Orten des Raums positioniert werden, um sowohl eine klanglich als auch eine optisch überzeugende Vorstellung zu erzielen. Die Nummern der Handys, welche die Klangerzeuger "aktivieren", werden veröffentlicht, so dass jeder Besucher mit einem einzigen Anruf eine spezielle Skulptur zum Klingen bringt und ein einzigartiges Klangerlebnis erfahren kann.
[zum Konzept]
Natürlich ist das eine alberne Situation. Zwei Gummihandschuhe hängen, jeder über einen Föhn gestülpt, schlaff herab. Gelegentlich springt einer der beiden Haartrockner an, um den Handschuh aufzublähen, der seinem Gegenüber dann die hohle Gummihand reicht.
[weiterlesen] hans w. koch hat sein slapstickhaftes Puppenspiel zudem mit einem kurzen Text versehen, wie um der Lächerlichkeit mit einem schicksalsschweren Philosophem entgegenzuwirken: "... an old story: the wind blows wherever it wants and whenever it wants. sometimes a meeting just happens." Die Klanginstallation rendez - vous (2000) ist in mehrfacher Hinsicht typisch für die Arbeiten des 1962 im schwäbischen Heidenheim an der Brenz geborenen Komponisten, Klang- und Performancekünstlers. Zum einen ist da jener schrullige, aber eben unausgesprochene und durchaus feine Humor, mit dem koch fast alle seine Arbeiten versieht. Man könnte nicht einmal sagen, was genau daran so lustig ist, dass Gummihandschuhe versuchen, einander die Hand zu geben, dass ein Stein in einer Mausefalle feststeckt (der nächste klang ist nur ein steinwurf entfernt, 2000) , dass eine romantische Ansichtskarte in einer alten Schreibmaschine steckt, als wäre es jemandem gelungen, den rosaroten Sonnenuntergang mit eisernen Typenhebeln zu malen (twilight-type, 2002). In diese Reihe gehört auch der kollektive Computerabsturz, den er mit seiner Software more&more ins Werk setzt und für den ihm das Ars Electronica Festival 2008 eine Auszeichnung verlieh.
cellscape - eine landschaft zum anrufen
Der Künstler hans w. koch bearbeitet ein Projekt, das sich mit verschiedenen Resonanzkörpern beschäftigt, welche von den Vibrationen eines Handys zum Klingen gebracht werden. In der Vorbereitungs-Zeit wird hans w. koch gemeinsam mit seinen Paten (Max Lohove & Anthony Bennett) in der Grundschule Gereonswall mit der 3.+ 4. Klasse arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler werden dann gemeinsam mit dem Künstler verschiedene Klangkörper suchen und ausprobieren, ob sie sich für das Projekt eignen. Mit Hilfe der gefundenen Klangkörper werden sie dann Skulpturen kreieren, welche verschiedene Geräusche und Töne von sich geben, wenn sie mit Hilfe eines Handys zum Schwingen gebracht werden. Die Handys werden auf Vibrationsalarm eingestellt sein (kein Klingelton mehr), so dass sie andere Objekte zum Klingen bringen können.
Daraus wird eine Installation entwickelt, welche auf dem Prinzip basiert, dass die Klangerzeuger in verschiedenen Orten des Raums positioniert werden, um sowohl eine klanglich als auch eine optisch überzeugende Vorstellung zu erzielen. Die Nummern der Handys, welche die Klangerzeuger "aktivieren", werden veröffentlicht, so dass jeder Besucher mit einem einzigen Anruf eine spezielle Skulptur zum Klingen bringt und ein einzigartiges Klangerlebnis erfahren kann.
Text und Paten: Anthony Bennett, Max Lohove
Geboren 1968 in Karlsruhe, lebt derzeit in Köln. U.a. Lyriker, Spoken Word-Artist, Hörspielmacher. Hat einige Bücher geschrieben und mit diversen Kollegen seltsame Tondokumente produziert.
Interessiert sich seit vielen hundert Jahren für das Kreieren und Wirken von Text-Klang-Kombinationen.
Für einen Moment... Hörzelle und Hörraum
11 inszenierte Hörspiele
11 inszenierte Hörspiele
Das erste Treffen der elf Schüler gemeinsam mit den Künstlern war gleich ein voller Erfolg. Schon am ersten Tag gelang es vielen ein „kleines Hörspiel“ auf Papier zu bringen, das am folgenden Tag mit Stan Lafleur besprochen wurde. So bekamen wir so aus erster Hand Tipps und Tricks zum Thema Hörbuchgeschichten - Schreiben.
Anschließend gab es einige Absprachen mit Joker Nies, der uns wiederum seine umfangreiche Klangbibliothek präsentierte. Doch das war noch längst nicht alles. Wir gingen in zwei Gruppen aufgeteilt in das Tonstudio von Joker und konnten uns so mit den Instrumenten, den Mikros und den Computern vertraut machen. In den nächsten Tagen war es dann so weit: Die Sprecher und Autoren trafen sich im Tonstudio, um zusammen mit Joker Nies und unserem Regisseur Stan Lafleur die Hörspiele aufzunehmen und zu bearbeiten. Es erstaunt, wie spannend und ergreifend 3:30 Minuten sein können. Außerdem beinhalten die Hörspiele ein Filmzitat: „ ..I thought I recognized your voice for a minute...“ („..Für einen Moment dachte ich, ich hätte deine Stimmer erkannt...“) Diese Hörspiele nehmen über die Präsentation bei ART SPECIAL: hinaus an dem Wettbewerb BILDPAUSE teil, die Gewinnerstücke werden dann auch im Kino der Schaubühne Lindenfels (LEIPZIG) zu hören sein.
Text und Paten: Cornelia Necka
Der in Köln lebende Musiker, Toningenieur und Fachjournalist experimentiert seit Anfang der 80er Jahre mit allen Arten elektronischer Klangerzeuger für Live-Improvisation und Sound-Design.
In seinem Studio, dem KlangBureau, dienen neben den tradierten Werkzeugen der Tonstudiotechnik, analoge Synthesizer, DSP-basierte modulare Systeme, sowie mittels der MAX/MSP Software-Plattform
entwickelte Programme der Erforschung elektronischer Klänge und der Entwicklung athmosphärischer Soundscapes.
[weiterlesen]
In den letzten Jahren entstand eine wachsende Anzahl modifizierter oder selbstentwickelter elektronischer Klangerzeuger, die eine stark erweiterte Pallette orginärer Klänge hervorbringen. Seine selbstgebauten und modifizierte elektronischen Instrumente sind für eine expressive, performante Spielweise optimiert. Als Elektrosapiens und Wellenleiter geht er auch mal unvorhersehbare Verbindungen ein. Offene Schaltkreise, Black-Boxes und natürlich Kabel, Kabel, Kabel bestimmen das Bild. Zu seinen derzeitigen Aktivitäten gehören, neben der Konzert-Tätigkeit in frei improvisierende Ensembles, themengebundene Projektarbeiten, Hörspiel-Produktionen, sowie Workshops zu den Themen Circuit-Bending und kreatives Circuit-Design.
Das erste Treffen der elf Schüler gemeinsam mit den Künstlern war gleich ein voller Erfolg. Schon am ersten Tag gelang es vielen ein „kleines Hörspiel“ auf Papier zu bringen, das am folgenden Tag mit Stan Lafleur besprochen wurde. So bekamen wir so aus erster Hand Tipps und Tricks zum Thema Hörbuchgeschichten - Schreiben.
Anschließend gab es einige Absprachen mit Joker Nies, der uns wiederum seine umfangreiche Klangbibliothek präsentierte. Doch das war noch längst nicht alles. Wir gingen in zwei Gruppen aufgeteilt in das Tonstudio von Joker und konnten uns so mit den Instrumenten, den Mikros und den Computern vertraut machen. In den nächsten Tagen war es dann so weit: Die Sprecher und Autoren trafen sich im Tonstudio, um zusammen mit Joker Nies und unserem Regisseur Stan Lafleur die Hörspiele aufzunehmen und zu bearbeiten. Es erstaunt, wie spannend und ergreifend 3:30 Minuten sein können. Außerdem beinhalten die Hörspiele ein Filmzitat: „ ..I thought I recognized your voice for a minute...“ („..Für einen Moment dachte ich, ich hätte deine Stimmer erkannt...“) Diese Hörspiele nehmen über die Präsentation bei ART SPECIAL: hinaus an dem Wettbewerb BILDPAUSE teil, die Gewinnerstücke werden dann auch im Kino der Schaubühne Lindenfels (LEIPZIG) zu hören sein.
[zum Konzept]
In den letzten Jahren entstand eine wachsende Anzahl modifizierter oder selbstentwickelter elektronischer Klangerzeuger, die eine stark erweiterte Pallette orginärer Klänge hervorbringen. Seine selbstgebauten und modifizierte elektronischen Instrumente sind für eine expressive, performante Spielweise optimiert. Als Elektrosapiens und Wellenleiter geht er auch mal unvorhersehbare Verbindungen ein. Offene Schaltkreise, Black-Boxes und natürlich Kabel, Kabel, Kabel bestimmen das Bild. Zu seinen derzeitigen Aktivitäten gehören, neben der Konzert-Tätigkeit in frei improvisierende Ensembles, themengebundene Projektarbeiten, Hörspiel-Produktionen, sowie Workshops zu den Themen Circuit-Bending und kreatives Circuit-Design.
Für einen Moment... Hörzelle und Hörraum
11 inszenierte Hörspiele
11 inszenierte Hörspiele
Das erste Treffen der elf Schüler gemeinsam mit den Künstlern war gleich ein voller Erfolg. Schon am ersten Tag gelang es vielen ein „kleines Hörspiel“ auf Papier zu bringen, das am folgenden Tag mit Stan Lafleur besprochen wurde. So bekamen wir so aus erster Hand Tipps und Tricks zum Thema Hörbuchgeschichten - Schreiben.
Anschließend gab es einige Absprachen mit Joker Nies, der uns wiederum seine umfangreiche Klangbibliothek präsentierte. Doch das war noch längst nicht alles. Wir gingen in zwei Gruppen aufgeteilt in das Tonstudio von Joker und konnten uns so mit den Instrumenten, den Mikros und den Computern vertraut machen. In den nächsten Tagen war es dann so weit: Die Sprecher und Autoren trafen sich im Tonstudio, um zusammen mit Joker Nies und unserem Regisseur Stan Lafleur die Hörspiele aufzunehmen und zu bearbeiten. Es erstaunt, wie spannend und ergreifend 3:30 Minuten sein können. Außerdem beinhalten die Hörspiele ein Filmzitat: „ ..I thought I recognized your voice for a minute...“ („..Für einen Moment dachte ich, ich hätte deine Stimmer erkannt...“) Diese Hörspiele nehmen über die Präsentation bei ART SPECIAL: hinaus an dem Wettbewerb BILDPAUSE teil, die Gewinnerstücke werden dann auch im Kino der Schaubühne Lindenfels (LEIPZIG) zu hören sein.
Text und Paten: Cornelia Necka
Der bei Leipzig lebende Komponist/Erfinder Erwin Stache meint den Schall. Und dem nähert er sich seit fast zwanzig Jahren bastelnd.
Es ist ein DDR- Phänomen: Aus dem Radio hörte man zeitgenössische elektronische Klänge, und da es die Apparaturen dafür im Osten kaum gab,
sammelte man Gegenstände vom Sperrmüll oder aus alten Betrieben. Mit ihnen, kühn erfinderisch verflochten, suchte man das westliche
High-Technology-Klangdesign nachzustellen. Das gelang bestenfalls annähernd, aber eine neue Erfahrung stellte sich ein:
[weiterlesen] ie Motivation für die eigene freie und künstlerische Arbeit aus. Dabei spielt das Thema Kommunikation meist eine zentrale Rolle. Die Klänge aus diesem Retortenwerk lebten - im Gegensatz zu ihren westlichen Vorbildern. Satche baute Schächtelchen, die beim Öffnen wie vor Schmerz quietschen oder auch wichtigtuerisch eine Nachricht von sich geben, im Chor singende Briefmarkenalben, quäkende Schalthebel. Oder er benutzte einfach Herumliegendes, um es durch elektronische Klangabnahme in seine klangliche Alchimistenstube zu integrieren: Grillroste, ein Tischfußballspiel mit an Federn befestigten Männchen, die sich fast wie ein afrikanisches Daumenklavier bedienen lassen. Und auf einmal wächst eine wunderbar stimmige musiktheatrale Aktion heraus. Textauszüge von : Reinhard Schulz e Motivation für die eigene freie und künstlerische Arbeit aus. Dabei spielt das Thema Kommunikation meist eine zentrale Rolle.
Erwin Stache bringt den Zeichensaal und seine Einrichtung zum Klingen.
Es könnte heißen: das Ungewöhnliche anstelle des Alltäglichen, das Unsichtbare anstelle des Sichtbaren, das Unendliche anstelle des Begrenzten zu suchen. Den Blick zu weiten, neue Wege zu gehen, die nicht immer logisch erscheinen aber dafür neue Erfahrungen vermitteln und zu neuen Ideen führen, ist etwas, was für die Kunst und Wissenschaft aber auch für wirtschaftliche Unternehmen unablässig ist.
Im Sinne von "... ich höre etwas!!" wollen wir neben der alltäglichen akustischen Musikberieselung und Lärmbelästigung das Hören wieder als etwas Besonderes erleben und dabei auch Lust und Freude verspüren. "Musik machen" und "Musik erfinden" könnten so zum kreativen Alltag der Schüler gehören.
Das Ergebnis ist eine Inszenierung, ein besonderes Musiktheaterstück. Die Instrumente sind ungewöhnlich und teils selbst gebaut. Manuelle und elektronische Baugruppen kommen zum Einsatz. Schulutensilien, wie Bücher, Stifte, Taschen, Computer, Projektor u.a. finden Verwendung. Auch die eigene Stimme wird als Instrument benutzt, so zum Lesen, Rufen, Lachen, Hauchen, Singen, Atmen...
Kinder und Jugendliche werden an neue Hörgewohnheiten und Auffassungen von Musik, aber auch an Theater, Aktionskunst, bildende Kunst herangeführt. Es ist Anreiz für die weitere Beschäftigung mit neuer Musik, aber auch mit Wissenschaft und Technik. Gerade der Blick über die Grenzen hinaus und auch die Verantwortung für ein Gesamtprojekt soll geschult werden. Dabei kommt der Spaß an verrückten Ideen und der Humor nicht zu kurz.
[zum Konzept]
[weiterlesen] ie Motivation für die eigene freie und künstlerische Arbeit aus. Dabei spielt das Thema Kommunikation meist eine zentrale Rolle. Die Klänge aus diesem Retortenwerk lebten - im Gegensatz zu ihren westlichen Vorbildern. Satche baute Schächtelchen, die beim Öffnen wie vor Schmerz quietschen oder auch wichtigtuerisch eine Nachricht von sich geben, im Chor singende Briefmarkenalben, quäkende Schalthebel. Oder er benutzte einfach Herumliegendes, um es durch elektronische Klangabnahme in seine klangliche Alchimistenstube zu integrieren: Grillroste, ein Tischfußballspiel mit an Federn befestigten Männchen, die sich fast wie ein afrikanisches Daumenklavier bedienen lassen. Und auf einmal wächst eine wunderbar stimmige musiktheatrale Aktion heraus. Textauszüge von : Reinhard Schulz e Motivation für die eigene freie und künstlerische Arbeit aus. Dabei spielt das Thema Kommunikation meist eine zentrale Rolle.
Kuckucksuhrenorchester mit Klangspuk im Klassenzimmer
Erwin Stache bringt den Zeichensaal und seine Einrichtung zum Klingen.
Es könnte heißen: das Ungewöhnliche anstelle des Alltäglichen, das Unsichtbare anstelle des Sichtbaren, das Unendliche anstelle des Begrenzten zu suchen. Den Blick zu weiten, neue Wege zu gehen, die nicht immer logisch erscheinen aber dafür neue Erfahrungen vermitteln und zu neuen Ideen führen, ist etwas, was für die Kunst und Wissenschaft aber auch für wirtschaftliche Unternehmen unablässig ist.
Im Sinne von "... ich höre etwas!!" wollen wir neben der alltäglichen akustischen Musikberieselung und Lärmbelästigung das Hören wieder als etwas Besonderes erleben und dabei auch Lust und Freude verspüren. "Musik machen" und "Musik erfinden" könnten so zum kreativen Alltag der Schüler gehören.
Das Ergebnis ist eine Inszenierung, ein besonderes Musiktheaterstück. Die Instrumente sind ungewöhnlich und teils selbst gebaut. Manuelle und elektronische Baugruppen kommen zum Einsatz. Schulutensilien, wie Bücher, Stifte, Taschen, Computer, Projektor u.a. finden Verwendung. Auch die eigene Stimme wird als Instrument benutzt, so zum Lesen, Rufen, Lachen, Hauchen, Singen, Atmen...
Kinder und Jugendliche werden an neue Hörgewohnheiten und Auffassungen von Musik, aber auch an Theater, Aktionskunst, bildende Kunst herangeführt. Es ist Anreiz für die weitere Beschäftigung mit neuer Musik, aber auch mit Wissenschaft und Technik. Gerade der Blick über die Grenzen hinaus und auch die Verantwortung für ein Gesamtprojekt soll geschult werden. Dabei kommt der Spaß an verrückten Ideen und der Humor nicht zu kurz.
Text und Paten: Donald Köster, Ben Weinrich, Dario Kroll
Stephanie Thierschs künstlerischer Werdegang ist ist ebenso heterogen wie ihre Kunst: Sie studierte zunächst klassischen und zeitgenössischen Tanz
in Wiesbaden und am CNC Montpellier, absolvierte ein Studium der Geisteswissenschaften, und Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln bei Valie Export.
Die bildende Kunst, zeitgenössische Fotografie und Literatur bilden entsprechend den fruchtbaren Boden für Thierschs Herangehensweise.
[weiterlesen] Mit ihrer 2000 gegründeten Kompanie MOUVOIR entwickelt sie dichte und ungewöhnliche Bühnenstücke, Filme und Installationen, die mit ihrer kinematographisch angehauchten Ästhetik mittlerweile weltweit touren. Auf Einladung des Goethe Instituts entstehen regelmässig Choreografien und Austauschprojekte zuletzt in Togo und Tanzania, Mexico, Jakarta und Singapur. „MOUVOIR“, ist für sie, „ein Aufruf zur vielschichtigen Wahrnehmung, zur Aufmerksamkeit auf Körper und Zustände, die nicht eindeutig lokalisierbar sind und die über den in ihren Grenzen definierten Ort hinausgehen.“ Die Wirklichkeit entzieht sich dem Zugriff. Unfassbar ist, was vorm Auge normal erscheint, und ufert beim zweiten Blick ins Surreale aus.
Bei dem Projekt "COUNTDOWN" für ART SPECIAL von der Choreographin Stephanie Thiersch realisieren wir einen Film, eine Zusammenarbeit zwischen Stephanie Thiersch und dem Filmemacher Olaf Hirschberg. Schüler und Schülerinnen der 7. Klasse der Hauptschule Gereonswall tanzen, oder führen etwas auf an ausgewählten Orten. Der Film wird als Videoinstallation präsentiert. Wir sehen uns zusehends wie durch die Augen anderer, mediale Inszenierungen bestimmen unsere Identität, unser Denken, unser Welt- und Selbstverhältnis. Trotzdem ist auch dies eine neue, spezielle Art von Freiheit. Dies war die Idee für das Projekt "COUNTDOWN", die mit ein paar weiteren Ideen in Laufe der nächsten Zeit zum Ergebnis führt. Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler teilte sich bereits in Bewegungs- und Videospezialisten. Mit dem Genre Videotanz/Musikvideo wird eine Choreographie für die Kamera erarbeitet. Videotechnik in Performances zum Beispiel als Raum- und/oder Körpererweiterung wird verbunden mit Bildaufbau, Perspektive, Kamerabewegung und Schnitttechnik. Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten in Gruppen choreographische Sequenzen und Kurzvideos, die am Ende zu einer Installation verdichtet werden in der auch getanzt werden kann. Ziel ist, einen eigenen künstlerischen Ausdruck zu finden, der in Form und Inhalt ein kleines Statement abgibt.
[zum Konzept]
[weiterlesen] Mit ihrer 2000 gegründeten Kompanie MOUVOIR entwickelt sie dichte und ungewöhnliche Bühnenstücke, Filme und Installationen, die mit ihrer kinematographisch angehauchten Ästhetik mittlerweile weltweit touren. Auf Einladung des Goethe Instituts entstehen regelmässig Choreografien und Austauschprojekte zuletzt in Togo und Tanzania, Mexico, Jakarta und Singapur. „MOUVOIR“, ist für sie, „ein Aufruf zur vielschichtigen Wahrnehmung, zur Aufmerksamkeit auf Körper und Zustände, die nicht eindeutig lokalisierbar sind und die über den in ihren Grenzen definierten Ort hinausgehen.“ Die Wirklichkeit entzieht sich dem Zugriff. Unfassbar ist, was vorm Auge normal erscheint, und ufert beim zweiten Blick ins Surreale aus.
COUNTDOWN Filmprojekt mit der Klasse 7 Sigrid Jansen, Hauptschule
Bei dem Projekt "COUNTDOWN" für ART SPECIAL von der Choreographin Stephanie Thiersch realisieren wir einen Film, eine Zusammenarbeit zwischen Stephanie Thiersch und dem Filmemacher Olaf Hirschberg. Schüler und Schülerinnen der 7. Klasse der Hauptschule Gereonswall tanzen, oder führen etwas auf an ausgewählten Orten. Der Film wird als Videoinstallation präsentiert. Wir sehen uns zusehends wie durch die Augen anderer, mediale Inszenierungen bestimmen unsere Identität, unser Denken, unser Welt- und Selbstverhältnis. Trotzdem ist auch dies eine neue, spezielle Art von Freiheit. Dies war die Idee für das Projekt "COUNTDOWN", die mit ein paar weiteren Ideen in Laufe der nächsten Zeit zum Ergebnis führt. Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler teilte sich bereits in Bewegungs- und Videospezialisten. Mit dem Genre Videotanz/Musikvideo wird eine Choreographie für die Kamera erarbeitet. Videotechnik in Performances zum Beispiel als Raum- und/oder Körpererweiterung wird verbunden mit Bildaufbau, Perspektive, Kamerabewegung und Schnitttechnik. Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten in Gruppen choreographische Sequenzen und Kurzvideos, die am Ende zu einer Installation verdichtet werden in der auch getanzt werden kann. Ziel ist, einen eigenen künstlerischen Ausdruck zu finden, der in Form und Inhalt ein kleines Statement abgibt.
Text und Paten: Lea Truxius, Charlotte Werth
Olaf Hirschberg, geb. 1970, wohnhaft in Köln, verknüpft in seiner filmischen Arbeit den visuellen Erfahrungsschatz eines Fotografen
und eines bildenden Künstlers. Nach mehreren Berufsjahren als freier Fotograf in Paris und zahlreichen Arbeitsaufenthalten in
NewYork/Russland/Indien kehrte er nach Köln zurück und absolvierte an der Kunsthochschule für Medien den Studiengang Medienkunst.
[weiterlesen] Nach dem Abschluss mit der Einzelausstellung Trompes l‘œil (Videoinstallation) schloss sich ein mehrmonatiges Arbeitsstipendium in Frankreich (LeFresnoy) an. Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt er sich zunehmend mit Bewegtbild. 2005 folgte die Gründung der Filmproduktion 58FILME mit Regisseur Tom Schreiber. Heute kann Olaf Hirschberg auf ein stringentes Werk an freien künstlerischen Arbeiten sowie eine Vielzahl an filmischen Arbeiten in den Bereichen Kamera, Regie und Produktion verweisen. Die Neugier zu befriedigen und die Welt aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu entdecken, machen für Olaf Hirschberg den Reiz und die Motivation für die eigene freie und künstlerische Arbeit aus. Dabei spielt das Thema Kommunikation meist eine zentrale Rolle.
[zum Konzept]
[weiterlesen] Nach dem Abschluss mit der Einzelausstellung Trompes l‘œil (Videoinstallation) schloss sich ein mehrmonatiges Arbeitsstipendium in Frankreich (LeFresnoy) an. Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt er sich zunehmend mit Bewegtbild. 2005 folgte die Gründung der Filmproduktion 58FILME mit Regisseur Tom Schreiber. Heute kann Olaf Hirschberg auf ein stringentes Werk an freien künstlerischen Arbeiten sowie eine Vielzahl an filmischen Arbeiten in den Bereichen Kamera, Regie und Produktion verweisen. Die Neugier zu befriedigen und die Welt aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu entdecken, machen für Olaf Hirschberg den Reiz und die Motivation für die eigene freie und künstlerische Arbeit aus. Dabei spielt das Thema Kommunikation meist eine zentrale Rolle.
Text und Paten:
Es fing an mit langen Waldspaziergängen, in hohen Bäume Sitzen und auf Felsen Klettern. Dabei den Vögeln aufmerksam zuzuhören und mit der Eule in ihrem Haus zu sprechen.
Vielleicht war das die Inspiration für mich, mit piepsenden und quietschenden Klängen zu arbeiten – ich begann analoge Synthesizer zu spielen und baute später meine eigenen Instrumente.
[weiterlesen]
Ich interessiere mich für elektronische Bauteile, weil sie es mir erlauben, chaotische und flexible Klangmaschinen zu konstruieren. Ich möchte nicht genau wissen, wie sich ein Instrument verhält, weil das nicht zu meiner Art passt, improvisierte Musik zu spielen. Stattdessen mag ich es, von einem Klang überrascht zu werden und benutzt dann den Lautstärkeregler, und nicht die Tonhöhe oder Klangfarbe, um ihn in der Musik unterzubringen, so dass Ohren und Körper erlaubt wird, auf diesen Klang zu reagieren und mit der Umgebung zu interagieren. Außerdem suche ich nach ungewöhnlichen Ansätzen für Radiosendungen.
Das Ziel des Projektes, dass wir gemeinsam mit den Künstlern Sarah Washington und Knut Aufermann, sowie neun weiteren Schülern des Hansa- Gymnasiums bearbeiten, ist eine „Parkuhr“, die 24 Stunden am Tag läuft. Diese wird zu jeder vollen Stunde Geräusche durch den gesamten Klingelpützpark erklingen lassen, die sich die Schüler passend zu der jeweiligen Uhrzeit aussuchen, so könnte man zum Beispiel um acht Uhr, passend zum Unterrichtsbeginn, eine Schulklingel ertönen lassen oder um Mitternacht Geisterheulen. Dies soll mit Hilfe von mobilen Radios umgesetzt werden. Dazu werden wir einen Funksender im Dachboden des Towers anbringen, der unsere unterschiedlichen Geräusche dann auf einer bestimmten Frequenz sendet. Diese ist von den geläufigen Frequenzen weit entfernt, sodass unsere Geräusche das Radioprogramm nicht stören können. Kleine Radios, die wir überall im Klingelpützpark verstecken werden, laufen dann auf dieser Frequenz und beschallen so den ganzen Park mit unseren Geräuschen. Da Künstler Knut Aufermann und Sarah Washington bereits gemeinsam, aber auch einzeln mit Radios, auch mobilen, gearbeitet haben, können sie den Schülern und uns sicher viele Dinge über Ton und Technik beibringen. Sarah Washington unterstützte schon viele Radioprojekte und arbeitet viel mit Ton und Sprache. Auch Knut Aufermann arbeitet viel mit Ton, doch auch mit Technik. Die beiden arbeiteten bereits gemeinsam an einem mobilen Radio, eine Art wandernder Radiosender. Mit der Hilfe dieser erfahrenen Künstlern sind wir sicher ein unser Projekt erfolgreich zu gestalten.
[zum Konzept]
Ich interessiere mich für elektronische Bauteile, weil sie es mir erlauben, chaotische und flexible Klangmaschinen zu konstruieren. Ich möchte nicht genau wissen, wie sich ein Instrument verhält, weil das nicht zu meiner Art passt, improvisierte Musik zu spielen. Stattdessen mag ich es, von einem Klang überrascht zu werden und benutzt dann den Lautstärkeregler, und nicht die Tonhöhe oder Klangfarbe, um ihn in der Musik unterzubringen, so dass Ohren und Körper erlaubt wird, auf diesen Klang zu reagieren und mit der Umgebung zu interagieren. Außerdem suche ich nach ungewöhnlichen Ansätzen für Radiosendungen.
Die Klingelpütz Parkuhr
Das Ziel des Projektes, dass wir gemeinsam mit den Künstlern Sarah Washington und Knut Aufermann, sowie neun weiteren Schülern des Hansa- Gymnasiums bearbeiten, ist eine „Parkuhr“, die 24 Stunden am Tag läuft. Diese wird zu jeder vollen Stunde Geräusche durch den gesamten Klingelpützpark erklingen lassen, die sich die Schüler passend zu der jeweiligen Uhrzeit aussuchen, so könnte man zum Beispiel um acht Uhr, passend zum Unterrichtsbeginn, eine Schulklingel ertönen lassen oder um Mitternacht Geisterheulen. Dies soll mit Hilfe von mobilen Radios umgesetzt werden. Dazu werden wir einen Funksender im Dachboden des Towers anbringen, der unsere unterschiedlichen Geräusche dann auf einer bestimmten Frequenz sendet. Diese ist von den geläufigen Frequenzen weit entfernt, sodass unsere Geräusche das Radioprogramm nicht stören können. Kleine Radios, die wir überall im Klingelpützpark verstecken werden, laufen dann auf dieser Frequenz und beschallen so den ganzen Park mit unseren Geräuschen. Da Künstler Knut Aufermann und Sarah Washington bereits gemeinsam, aber auch einzeln mit Radios, auch mobilen, gearbeitet haben, können sie den Schülern und uns sicher viele Dinge über Ton und Technik beibringen. Sarah Washington unterstützte schon viele Radioprojekte und arbeitet viel mit Ton und Sprache. Auch Knut Aufermann arbeitet viel mit Ton, doch auch mit Technik. Die beiden arbeiteten bereits gemeinsam an einem mobilen Radio, eine Art wandernder Radiosender. Mit der Hilfe dieser erfahrenen Künstlern sind wir sicher ein unser Projekt erfolgreich zu gestalten.
Text und Paten: Marieke Schneider, Samira Schäfer, Hannah Stelberg
Meine erste Woche in London. Ich war einem langwierigen Chemiestudium in Deutschland entflohen. Das Hinterzimmer eines Pubs. Drei Männer auf der Bühne,
einer spielt seine Gitarre durch ein Loch in der zerbrochenen Rückwand, ein anderer prustet in sein Saxophon, der dritte röhrt zahnlos in ein Mikrofon.
Und plötzlich tanzt eine verkleidete uralte Frau.
[weiterlesen] In diesem Moment musste eine Entscheidung getroffen werden. Eineinhalb Jahre später stehe ich auf der Bühne mit dem Saxophonisten und halte ihn für ein musikalisches Genie. Zwei Jahre später bin ich Manager der Londoner Radiostation Resonance 104.4fm, das UKW-Epizentrum für Kunst und seltsame Musik. Und ich frage mich, wie ich all dieses langweilige Gedudel früher im Radio nur ertragen konnte. Manchmal scheint es, muss man eben auf Dinge warten, die man sich beim besten Willen nicht vorstellen kann.
Das Ziel des Projektes, dass wir gemeinsam mit den Künstlern Sarah Washington und Knut Aufermann, sowie neun weiteren Schülern des Hansa- Gymnasiums bearbeiten, ist eine „Parkuhr“, die 24 Stunden am Tag läuft. Diese wird zu jeder vollen Stunde Geräusche durch den gesamten Klingelpützpark erklingen lassen, die sich die Schüler passend zu der jeweiligen Uhrzeit aussuchen, so könnte man zum Beispiel um acht Uhr, passend zum Unterrichtsbeginn, eine Schulklingel ertönen lassen oder um Mitternacht Geisterheulen. Dies soll mit Hilfe von mobilen Radios umgesetzt werden. Dazu werden wir einen Funksender im Dachboden des Towers anbringen, der unsere unterschiedlichen Geräusche dann auf einer bestimmten Frequenz sendet. Diese ist von den geläufigen Frequenzen weit entfernt, sodass unsere Geräusche das Radioprogramm nicht stören können. Kleine Radios, die wir überall im Klingelpützpark verstecken werden, laufen dann auf dieser Frequenz und beschallen so den ganzen Park mit unseren Geräuschen. Da Künstler Knut Aufermann und Sarah Washington bereits gemeinsam, aber auch einzeln mit Radios, auch mobilen, gearbeitet haben, können sie den Schülern und uns sicher viele Dinge über Ton und Technik beibringen. Sarah Washington unterstützte schon viele Radioprojekte und arbeitet viel mit Ton und Sprache. Auch Knut Aufermann arbeitet viel mit Ton, doch auch mit Technik. Die beiden arbeiteten bereits gemeinsam an einem mobilen Radio, eine Art wandernder Radiosender. Mit der Hilfe dieser erfahrenen Künstlern sind wir sicher ein unser Projekt erfolgreich zu gestalten.
[zum Konzept]
[weiterlesen] In diesem Moment musste eine Entscheidung getroffen werden. Eineinhalb Jahre später stehe ich auf der Bühne mit dem Saxophonisten und halte ihn für ein musikalisches Genie. Zwei Jahre später bin ich Manager der Londoner Radiostation Resonance 104.4fm, das UKW-Epizentrum für Kunst und seltsame Musik. Und ich frage mich, wie ich all dieses langweilige Gedudel früher im Radio nur ertragen konnte. Manchmal scheint es, muss man eben auf Dinge warten, die man sich beim besten Willen nicht vorstellen kann.
Die Klingelpütz Parkuhr
Das Ziel des Projektes, dass wir gemeinsam mit den Künstlern Sarah Washington und Knut Aufermann, sowie neun weiteren Schülern des Hansa- Gymnasiums bearbeiten, ist eine „Parkuhr“, die 24 Stunden am Tag läuft. Diese wird zu jeder vollen Stunde Geräusche durch den gesamten Klingelpützpark erklingen lassen, die sich die Schüler passend zu der jeweiligen Uhrzeit aussuchen, so könnte man zum Beispiel um acht Uhr, passend zum Unterrichtsbeginn, eine Schulklingel ertönen lassen oder um Mitternacht Geisterheulen. Dies soll mit Hilfe von mobilen Radios umgesetzt werden. Dazu werden wir einen Funksender im Dachboden des Towers anbringen, der unsere unterschiedlichen Geräusche dann auf einer bestimmten Frequenz sendet. Diese ist von den geläufigen Frequenzen weit entfernt, sodass unsere Geräusche das Radioprogramm nicht stören können. Kleine Radios, die wir überall im Klingelpützpark verstecken werden, laufen dann auf dieser Frequenz und beschallen so den ganzen Park mit unseren Geräuschen. Da Künstler Knut Aufermann und Sarah Washington bereits gemeinsam, aber auch einzeln mit Radios, auch mobilen, gearbeitet haben, können sie den Schülern und uns sicher viele Dinge über Ton und Technik beibringen. Sarah Washington unterstützte schon viele Radioprojekte und arbeitet viel mit Ton und Sprache. Auch Knut Aufermann arbeitet viel mit Ton, doch auch mit Technik. Die beiden arbeiteten bereits gemeinsam an einem mobilen Radio, eine Art wandernder Radiosender. Mit der Hilfe dieser erfahrenen Künstlern sind wir sicher ein unser Projekt erfolgreich zu gestalten.
Text und Paten:



