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Basile, Alexander (Hansa-Gymnasium)
Der Kölner Fotograf und Raumpraktiker Alexander Basile, der 2008 mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet wurde, beschäftigt sich seit dem Jahr 2002 mit Fragen von Raum, Handlungen im Raum und deren Wahrnehmung. Er untersucht dazu neue Möglichkeiten urbane Pfade zu lesen und emotionale Räume zu visualisieren. Der städtische Raum und die darin handelnden Personen werden heute zunehmend getrennt betrachtet, stehen aber tatsächlich in unmittelbarer, sich gegenseitig beeinflussender Interaktion.
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Meyer-Brandis, Agnes (Tower/Freizeitanlage Klingelpütz)
Agnes Meyer-Brandis, geb. 1973, lebt und arbeitet in Köln. Nach dem anfänglichem Studium der Mineralogie an der RWTH Aachen, wechselte sie zur Bilderhaurei; Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und Kunsthochschule für Medien Köln, KHM. Ihre Arbeit, in internationalen Ausstellungen und Festivals präsent und ausgezeichnet, beschreibt eine Wanderung an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, und erforscht die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion, Fantasie und Technologie. Sie beschäftigt sich mit Orten und Situationen des Öffentlichen und des Imaginären gleichermaßen.
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Rentmeister, Thomas (Hansa-Gymnasium)
Thomas Rentmeister (*1964 in Reken/Westfalen) ist bekannt für seine großformatigen Polyesterplastiken und die Verwendung von vorgefertigten Markenprodukten, wie Tempotaschentüchern, Penatencreme und Nutella in riesigen Dimensionen und ungewöhnlichen Zusammenhängen.
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Schatz, Silke (Grundschule Gereonswall)
„Niemand weiß, wo etwas anfängt und etwas aufhört. Immer hat es schon davor begonnen, immer gab es schon Anzeichen, hat sich etwas angebahnt. Das gilt für historische wie für persönliche „timelines“. Im Besonderen ist dies ein Merkmal für das Werk von Silke Schatz, das für die Themen „Erinnerung“ und „Geschichte“ steht.
Wobei über dem politischen Zuschnitt mancher Projekte, der Beschäftigung mit dem KZ Theresienstadt etwa oder der NS-Geschichte des eigenen Großvaters, die spezielle Ästhetik der Künstlerin- das Verweben individueller und kollektiver Erlebnisräume etwas in den Hintergrund geraten ist. Sie basiert auf dem Crossover der unterschiedlichsten Techniken und Gattungen: Mittel der Zeichnung, der Installation, der Fotografie, der Plastik, der Malerei, der Architektur, des Designs, der Collage sind mit Strategien des Konzepts, der Recherche und der Feldforschung amalgamiert.“
(Carmela Thiele 2009) [zum Konzept]
Weber, Ina (Hauptschule Gereonswall)
„Von zahlreichen Reisen bringt die in Berlin lebende Künstlerin (*1964) fotografische Ansichten des öffentlichen Raumes mit, die sie in Aquarellen vor unbestimmtem Hintergrund freistellt, bis sie eine eigene Poesie entwickeln. Als Objekte aus Beton oder Sperrholz kehren die architektonischen Versatzstücke in den Raum zurück. Weder Architekturmodell noch maßstabsgetreue Abbildung lassen die Skulpturen den Betrachter über seine Position im Ungewissen. Ob ein Minigolfparcours aus dekorierten Häusermodellen oder verschiedene aus dem Lot geratene Architekturelemente einer Fußgängerzone? Ina Weber nimmt die Bedürfnisse, Gegebenheiten und Merkwürdigkeiten urbanen Daseins aufs Korn.“ Magdalena Holzey
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Zimmermann, Peter (Weiterbildungskolleg Köln)
Zwischen 1978 und 1985 experimentiert Peter Zimmermann (*1956 in Freiburg) mit Polaritäten wie Figur und Grund, Farbe und Form oder schließlich wie Original und Abbild. Der in Köln lebende Künstlerr erwirbt sich mit seinen „Book Cover Paintings“ internationale Anerkennung: Das sind Gemälde von Buchumschlägen der Kunst- und Kulturtheorie aus den Sechzigern, von Monografien abstrakter Maler, von Enzyklopädien, Atlanten und Reiseführern. Manche Originale werden bis zur Unkenntlichkeit verzerrt.
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